MRT des Halses bei ARISTRA
Diagnostische Abklärung bei starken Halsschmerzen

Viele Erkrankungen im Halsbereich verlaufen lange Zeit schmerzfrei und ohne weitere spezifische Symptome. Patient:innen verwechseln Veränderungen oftmals mit einer leichten Erkältung, die mit Schluckbeschwerden, Heiserkeit und Husten einhergeht. Die erste Anlaufstelle ist in der Regel die/der Hausärzt:in oder Ihr:e HNO-Ärzt:in. Bei einer Überweisung in die Radiologie sind Sie bei ARISTRA in guten Händen. Unsere erfahrenen Radiolog:innen führen die MRT des Halses durch und besprechen direkt den Befund mit Ihnen. So steht einer zielgerichteten Behandlung Ihrer Beschwerden nichts mehr im Wege.
Inhaltsverzeichnis

MRT Hals » Auf einen Blick

Die ARISTRA-Spezialist:innen freuen sich darauf Sie vor Ort begrüßen zu dürfen. In den modernen Praxisräumlichkeiten erwarten Sie eine angenehme Atmosphäre, kurze Wartezeiten und eine persönliche ärztliche Betreuung während der gesamten Untersuchung.
Dauer und Preis
ca. 45 Minuten
Übernahme durch PKV/Beihilfe
Selbstzahlerpreis
ab 499 €*
Untersuchung
Strahlungsfrei
Schnelle Terminvergabe
* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.

Wann zur Hals-MRT?

MRT Hals bei ARISTRA Illustration
Eine Magnetresonanztomographie von Hals und Halswirbelsäule sollte sowohl bei anhaltenden Beschwerden sowie zur Vor- und Nachsorge durchgeführt werden. Bei ARISTRA fertigen unsere Radiolog:innen präzise MRT-Aufnahmen an und leisten damit einen wichtigen Beitrag für einen frühen Therapiebeginn. Folgende Beschwerden und Symptome können erste Anzeichen für Probleme im Halsbereich und Rachenraum sein:
  • Schluckbeschwerden
  • Heiserkeit
  • geschwollene Lymphknoten
  • Husten
  • starke Schmerzen im Halsbereich
  • Probleme mit den oberen Atemwegen
  • Schmerzen und Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule (HWS)
  • ausstrahlende Schmerzen

Gut zu wissen:

Vor allem bei Rauchern kann eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung sinnvoll sein, um Karzinome im Mund- und Rachenbereich frühzeitig zu entdecken.

Neben diesen typischen Symptomen gibt es eine Reihe weiterer Symptome, die eher unspezifisch sind. Dazu gehören Fieber, vor allem hohes Fieber, allgemeine Schmerzen, trockene Schleimhäute oder Schnupfen. Auch diese können durch eine Hals-MRT-Untersuchung genau beurteilt und eingeordnet werden.

Ablauf der MRT-Untersuchung bei ARISTRA

Dr. med. Kira Lutz
Dr. med. Kira Lutz

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg und am Universitätsklinikum Freiburg geforscht.
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg geforscht.
Prof. Shinji Naganawa
Prof. Shinji Naganawa

Facharzt für Radiologie
Experte für Innenohrbildgebung
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle zur Detektion von Innenohrpathologien. Klinisch aktiv ist er als Direktor der Abteilung für Radiologie am Uniklinikum Nagoya, Japan.
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle von Innenohrpathologien.
Dr. med. Andreas Kasperczyk
Dr. med. Andreas Kasperczyk

Facharzt für Radiologie
Experte für den Bewegungsapparat und die Kiefergelenke
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammographie. Als Leiter einer eigenen Praxis konnte er jahrelange Erfahrung im Bereich Kiefergelenk-Diagnostik sammeln, die er jetzt für ARISTRA erfolgreich einsetzt.
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammografie.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel

Facharzt für Radiologie
Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik der Eberhard Karls-Universität Tübingen praktiziert und dort habilitiert.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik in Tübingen praktiziert.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger

Fach­arzt für dia­gnostische Radiologie
Expert für onko­logische und HNO-Radiologie
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-Radiologie, Neuroradiologie, muskuloskelettale Radiologie und onkologische Radiologie und hat seine Facharztausbildung an der LMU in München abgeschlossen. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-, Neuro-, muskuloskelettale und onkologische Radiologie. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld
Dr. med. Yvonne Böckenfeld

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Expertin für HNO
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Dr. med. Annika Kowoll
Dr. med. Annika Kowoll

Fachärztin für Radiologie und Neurologie
Expertin für Neurologie
Dr. med. Annika Kowoll ist Expertin für Neuroradiologie mit fachärztlicher Ausbildung in Radiologie und Neurologie. Neben ihrer Tätigkeit im klinischen Bereich als Oberärztin an der Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum hat sie auch wissenschaftlich im Bereich der Schlaganfallforschung und Neuroonkologie gearbeitet.
Dr. med. Annika Kowoll ist Expertin für Neuroradiologie mit Fachärzten in Radiologie und Neurologie. Sie in der Schlaganfallforschung und Neuroonkologie geforscht.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht und habilitiert. Sie hat außerdem zahlreiche Auslandsaufenthalte unter anderem in Australien und in der Türkei absolviert und ist Autorin wichtiger internationaler wissenschaftlicher Publikationen.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für Neuroradiolologie
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der zusätzlichen Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Er hat in der Neuroradiologie der Universität Heidelberg habilitiert und dort über viele Jahre große Expertise in der Bildgebung peripherer Nerven erworben.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der Zusatzbezeichnung Neuroradiologie. Er ist Experte für die Bildgebung peripherer Nerven.
Die Untersuchung des Kopf-Hals-Bereichs mittels Magnetresonanztomographie erfolgt in Rückenlage auf einer Liege. Die gesamte MRT-Untersuchung dauert zwischen 20 und 45 Minuten. Vor der Untersuchung legen Patient:innen alle metallischen Gegenstände sowie Schmuck und Handy ab. Da durch das Magnetfeld im MRT-Gerät laute Klopfgeräusche entstehen, erhalten Sie Kopfhörer.

Um die Halsregion auf den späteren MRT-Aufnahmen optimal beurteilen zu können, ist in vielen Fällen die Gabe eines Kontrastmittels notwendig. So kann die Gewebestruktur besser dargestellt werden – etwa bei dem Verdacht auf einen Tumor. Bei einer Untersuchung der Wirbelsäule ist hingegen meist kein MRT Kontrastmittel notwendig. Die Ausnahme ist hier eine Betrachtung des Rückenmarks bei Verdacht auf Multiple Sklerose.

Im Anschluss an die Untersuchung können die MRT-Bilder und der Befund in der Regel direkt mit der/dem behandelnden Radiolog:in besprochen werden. Lediglich in komplizierten Fällen kann die/der Radiolog:in vorab das ARISTRA-Netzwerk kontaktieren und Ihre MRT-Aufnahmen mit verschiedenen Spezialist:innen diskutieren. So erhalten Sie stets eine umfassend geprüfte und präzise Diagnose. Die weiteren Therapieschritte planen Sie anschließend mit Ihrer/Ihrem überweisenden Ärzt:in.
Wichtig:
Sollten Sie einen Herzschrittmacher tragen, informieren Sie bitte Ihre:n Ärzt:in vor der Untersuchung. Eine Hals-MRT ist in den meisten Fällen trotzdem möglich, es müssen jedoch bestimmte Einstellungen an Ihrem Herzschrittmacher vorgenommen werden.

Untersuchung ängstlicher Patient:innen im MRT

Bei ARISTRA kommen MRT-Geräte mit einer großen Öffnung von 70 Zentimetern zum Einsatz. Für die meisten Patient:innen ist die Untersuchung auf diese Weise sehr komfortabel. Dennoch erhält jede:r Patient:in während der MRT einen Notfallknopf. Damit kann die MRT jederzeit unterbrochen werden. Zusätzlich halten wir ein Beruhigungsmittel bereit. Beachten Sie jedoch, dass Sie nach der Gabe des Mittels von einer Begleitperson nach Hause gebracht werden müssen.

Erkrankungen der Kopf-Hals-Region

Es gibt eine Vielzahl an Erkrankungen, die den Hals betreffen können und durch eine Untersuchung mittels MRT rechtzeitig erkannt werden können. Damit leistet die bildgebende Diagnostik einen wichtigen Beitrag zu einer zielgerichteten Behandlung und Linderung der Schmerzen. Zu den Erkrankungen, die unsere Radiolg:innen im MRT erkennen können, gehören insbesondere:
  • Gutartige und bösartige Tumore (Kehlkopf, Speicheldrüse, Mund)
  • Zysten
  • Lipome
  • Lymphknotenerkrankungen und Lymphknotenmetastasen
  • Erkrankungen rund um die Schilddrüse (Vergrößerung, Verkleinerung, Morbus Basedow, Tumore)
  • Abszesse im Rachenraum sowie Tumore in diesem Bereich
  • Flüssigkeitseinlagerungen in den Stimmbändern
  • Auffälligkeiten der Muskulatur (Schluckbeschwerden, Schiefhals, ungünstige Narbenbildung nach OP oder Unfall)
  • Veränderungen der Halswirbelsäule (HWS)
  • Entzündungen im Nasen-Rachen-Raum wie beispielsweise Mandelentzündung (Angina tonsillaris), Halsentzündung, Kehlkopfentzündung (Laryngitis) oder Rachenentzündung (Pharyngitis)
  • Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber)
  • Im Bereich der Wirbelsäule Multiple Sklerose

MRT des Halses – diese Bereiche werden untersucht

Mit der MRT können alle Strukturen des Halsbereichs genau dargestellt und auf krankhafte Veränderungen hin beurteilt werden. Dabei dient die Untersuchung sowohl der Abklärung akuter Beschwerden als auch der Vor- und Nachsorge. Die Darstellung folgender Bereiche ist anhand einer MRT-Untersuchung möglich:
  • Rachen & Mundhöhle
  • Kehlkopf
  • Stimmlippen
  • Speicheldrüsen
  • Speise- und Luftröhre
  • Lymphknoten
  • Schilddrüse
  • Gefäße
  • Halswirbelsäule
  • Teile des Rückenmarks

MRT der Halswirbelsäule

Speziell für den Bereich der Halswirbelsäule führen wir bei ARISTRA auch eine gesonderte MRT der Wirbelsäule durch, um Veränderungen in diesem Bereich abzuklären. Eine Hals-MRT ist im Gegensatz zu einer CT schonend und strahlungsarm.
Mehr Informationen zur MRT der Halswirbelsäule

Bilder einer MRT Hals

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