MRT Ohr

Leiden Sie unter Schwindel, Hörverlust oder Phantomgeräuschen? Diese werden auch als Tinnitus oder „Ohrensausen“ bezeichnet. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) des Ohres bei ARISTRA kann helfen, Ursachen für Ihre Beschwerden zu finden oder auszuschließen.
Inhaltsverzeichnis

Wann zur Ohr-MRT?

MRT Ohr bei ARISTRA Illustration
  • Verstopfung des Gehörganges, bspw. durch Ohrenschmalz (Cerumen) oder einen Fremdkörper
  • Fehlbildungen des Gehörganges
  • Gutartige oder bösartige Tumore im Gehörgang oder Mittelohr
  • Gutartige oder bösartige Tumore in Inneren (z. B. Akustikusneurinom/ Vestibubarisschwannom)
  • Verletzungen
  • Knochenwucherungen (kommen gehäuft bei z. B. Schwimmern vor)
  • Belüftungsstörung sowie Flüssigkeitsansammlung im Mittelohr (Paukenerguss)
  • Mittelohrentzündung akut oder chronisch
  • Entzündung der luftgefüllten Räume im Mittelohr (Mastoiditis)
  • Verwachsungen der Gehörknöchelchen (Otosklerose) - meist ist der Steigbügel, mit dem Knochen verwachsen
  • Durchbruch (Perforation) des Trommelfells
  • Frakturen der Schädelbasis
  • Riss des ovalen Fensters
  • Altersbedingte Schwerhörigkeit (Presbyakusis)
  • Lärmschäden
  • Ménière-Krankheit (Morbusus Ménière)
  • Vergiftungen (toxische Schallempfindungsschwerhörigkeit)
  • Gehirnerschütterung
  • Nervenverletzungen (z. B. nach Schädelverletzungen)
  • Entzündungen der Hirnhäute (Meningitis)
  • Fehlfunktion an der Verbindung der Haarzelle im Innenohr mit dem Hörnerv (auditorische Neuropathie)
  • Schlaganfall
Expert:innen Hals Nasen Ohren
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel

Facharzt für Radiologie
Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik der Eberhard Karls-Universität Tübingen praktiziert und dort habilitiert.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik in Tübingen praktiziert.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht und habilitiert. Sie hat außerdem zahlreiche Auslandsaufenthalte unter anderem in Australien und in der Türkei absolviert und ist Autorin wichtiger internationaler wissenschaftlicher Publikationen.
PD Dr. med. Yasemin Tanyildizi ist Fachärztin für Radiologie. Sie ist Expertin für Neuroradiologie und hat lange Jahre an der Universitätsmedizin Mainz geforscht.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld
Dr. med. Yvonne Böckenfeld

Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Expertin für HNO
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Prof. Shinji Naganawa
Prof. Shinji Naganawa

Facharzt für Radiologie
Experte für Innenohrbildgebung
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle zur Detektion von Innenohrpathologien. Klinisch aktiv ist er als Direktor der Abteilung für Radiologie am Uniklinikum Nagoya, Japan.
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle von Innenohrpathologien.
Dr. med. Annika Kowoll
Dr. med. Annika Kowoll

Fachärztin für Radiologie und Neurologie
Expertin für Neurologie
Dr. med. Annika Kowoll ist Expertin für Neuroradiologie mit fachärztlicher Ausbildung in Radiologie und Neurologie. Neben ihrer Tätigkeit im klinischen Bereich als Oberärztin an der Universitätsklinik Knappschaftskrankenhaus Bochum hat sie auch wissenschaftlich im Bereich der Schlaganfallforschung und Neuroonkologie gearbeitet.
Dr. med. Annika Kowoll ist Expertin für Neuroradiologie mit Fachärzten in Radiologie und Neurologie. Sie in der Schlaganfallforschung und Neuroonkologie geforscht.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer, MSc

Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für Neuroradiolologie
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der zusätzlichen Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Er hat in der Neuroradiologie der Universität Heidelberg habilitiert und dort über viele Jahre große Expertise in der Bildgebung peripherer Nerven erworben.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der Zusatzbezeichnung Neuroradiologie. Er ist Experte für die Bildgebung peripherer Nerven.
Dr. med. Kira Lutz
Dr. med. Kira Lutz

Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg und am Universitätsklinikum Freiburg geforscht.
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg geforscht.
Dr. med. Andreas Kasperczyk
Dr. med. Andreas Kasperczyk

Facharzt für Radiologie
Experte für den Bewegungsapparat und die Kiefergelenke
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammographie. Als Leiter einer eigenen Praxis konnte er jahrelange Erfahrung im Bereich Kiefergelenk-Diagnostik sammeln, die er jetzt für ARISTRA erfolgreich einsetzt.
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammografie.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger

Fach­arzt für dia­gnostische Radiologie
Expert für onko­logische und HNO-Radiologie
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-Radiologie, Neuroradiologie, muskuloskelettale Radiologie und onkologische Radiologie und hat seine Facharztausbildung an der LMU in München abgeschlossen. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-, Neuro-, muskuloskelettale und onkologische Radiologie. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Symptome wie Schwindel (Vertigo), Hörverlust oder Hörstörungen und Phantomgeräusche wie Tinnitus („Ohrensausen“) können verschiedene Ursachen haben.
Hörstörungen kann man allgemein in drei Gruppen einteilen:
Schallleitungsschwerhörigkeit, Schallempfindungsschwerhörigkeit und Innenohrschwerhörigkeit. Diese Gehörerkrankungen können auch in Kombination vorliegen.

Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit gelangen die Schallwellen in abgeschwächter Form oder überhaupt nicht in das Innenohr. Die eigentliche Ursache dafür kann im Gehörgang liegen, zum Beispiel, wenn dieser verstopft ist oder eine Fehlbildung aufweist. Ebenso kann sie im Mittelohr verortet sein, beispielsweise im Rahmen einer Entzündung.

Im Falle von Schallempfindungsschwerhörigkeit oder sensorineurale Schwerhörigkeit leiten das Trommelfell und die Gehörknöchelchenkette die Schallwellen zunächst noch richtig weiter. Jedoch sind die Übertragung und Verarbeitung der Signale im Innenohr gestört.

Wenn eine Schwerhörigkeit vorliegt, die durch eine Hörminderung im Gehirn ausgelöst ist, spricht man von einem Schallempfindungsschwerhörigkeit. Im Normalfall werden dort ankommende akustische Signale unterschieden und mit einer entsprechenden Bedeutung verknüpft. Bei einer Schallempfindungsschwerhörigkeit werden die Signale im Gehirn fehlerhaft verarbeitet, obwohl der Hörnerv sie richtig übertragen hat. Die Konsequenz ist, dass der Patient oder die Patientin die Töne hört, aber sie nicht sinnvoll interpretieren kann. Dies kann beispielsweise nach einem Schlaganfall vorkommen.

Der MRT-Scan des Ohres macht das Innenohr und die umliegenden Strukturen, den Hör- und Gleichgewichtsnerv sowie das Gehirn sichtbar. Die Untersuchung wird in der Rückenlage durchgeführt und dauert ungefähr 45 Minuten.

Es können zum Beispiel Wucherung an der Nervenbahn, die das Ohr mit dem Gehirn verbindet, aufgedeckt werden. Bei diesen Wucherungen - dem so genannten vestibulären Schwannom oder auch Akustikusneurinom, handelt es sich um eine gutartige (nicht krebsartige) Schwellung entlang des Hör- und Gleichgewichtsnervs.
Des Weiteren können verschiedene Erkrankungen wie Infektionen, Verwachsungen, Irritation des Hör- und Gleichgewichtsnervs durch Gefäße oder Verletzungen sichtbar gemacht werden.

MRT bei Menière-Krankheit

Eine Besonderheit der MRT bei ARISTRA ist, dass auch die Menière-Krankheit (Morbus Menière) erkannt werden kann. Dies ist eine Erkrankung des Innenohres, gekennzeichnet durch Anfälle von Schwindel, Hörverlust und Ohrensausen. Damit die teils nur feinen Veränderungen, die zu den Beschwerden führen erkannt werden können, ist eine MRT nach dem neuesten Stand der Wissenschaft nötig.

Die MRT-Untersuchungen des Ohres bei ARISTRA werden in Zusammenarbeit mit international anerkannten Expert:innen für die HNO-Bildgebung fortlaufend weiterentwickelt. Darunter Prof. Dr. med. Shinji Naganawa, einer der Begründer der Bildgebung des Ohres mittels MRT. So können die Aufnahmen vor Ort mit modernster Aufnahmetechnik und nach neuestem Stand der Wissenschaft angefertigt werden. Die Auswertung Ihrer Aufnahmen wird durch unsere HNO-Expert:tinnen durchgeführt.

MRT Ohr » Auf einen Blick

Die ARISTRA-Spezialist:innen freuen sich darauf Sie vor Ort begrüßen zu dürfen. In den modernen Praxisräumlichkeiten erwarten Sie eine angenehme Atmosphäre, kurze Wartezeiten und eine persönliche ärztliche Betreuung während der gesamten Untersuchung.
Dauer und Preis
ca. 40 Minuten
Übernahme durch PKV/Beihilfe
Selbstzahlerpreis
ab 499 €*
Untersuchung
Strahlungsfrei
Schnelle Terminvergabe
* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.

Bilder einer MRT Ohr

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