MRT Kopf
- Ablauf & Kosten

Eine MRT des Kopfes ist eine moderne und vor allem genaue Methode, um das Gehirn und umliegende Strukturen detailliert darzustellen – ganz ohne Strahlenbelastung. Ob bei unklaren Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen oder zur Abklärung neurologischer Erkrankungen: Die Magnetresonanztomographie (MRT) liefert hochauflösende Bilder für eine präzise Diagnose sowohl akuter als auch chronischer Erkrankungen.

Bei ARISTRA sind Sie von Anfang an in sicheren Händen. Unsere Radiologinnen und Radiologen vor Ort sowie das internationale Radiologie-Netzwerk bieten Ihnen eine sichere Diagnostik und ermöglichen so einen schnellen Therapiebeginn.

Ihr Kopf-MRT bei ARISTRA

MRT Kopf & Gehirn bei ARISTRA Illustration
  • Kurzfristige Termine: In der Regel können wir Ihnen kurzfristig Termine für eine Kopf-MRT anbieten.
  • Schnelle Gewissheit: Sie erhalten Ihren Befund direkt nach der Untersuchung - erklärt von unseren Radiolog:innen vor Ort.
  • Komfortable MRT-Geräte: Wir verwenden hochmoderne MRT-Geräte mit einer Öffnung von 70 Zentimetern.
  • Erfahrenes Team: Unsere Radiolog:innen sind spezialisiert auf neuroradiologische Untersuchungen und führen Sie sicher durch die Behandlung.
  • Netzwerk aus Spezialist:innen: Unsere Radiolog:innen bilden ein Netzwerk aus Spezialist:innen - für eine sichere Diagnostik.

Was kann man in der Kopf-MRT sehen?

Bei einer MRT des Kopfes können verschiedene Strukturen betrachtet werden. Entsprechend kommt eine Schädel-MRT bei verschiedenen Fragestellungen zum Einsatz. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachrichtungen ist für unsere Radiolog:innen selbstverständlich. Folgende Bereiche können wir im Rahmen einer MRT des Kopfes betrachten:
  • Gehirn
  • Schädel (Skelettanteil)
  • Zähne & Kiefer
  • Augen & Augenhöhlen
  • Nasennebenhöhlen
  • Ohren
  • Versorgende Arterien
Gut zu wissen: Je nach Fragestellung kann auch eine CT (Computertomographie) des Kopfes sinnvoll sein. Das gilt vor allem dann, wenn knöcherne Anteile überprüft werden müssen.

Die MRT des Kopfes ist damit sowohl in der Neurologie, der HNO als auch der Kieferorthopädie und Notfallmedizin ein wichtiges Instrument für die Diagnostik. Bei bestimmten Fragestellungen bieten wir eine spezialisierte MRT-Untersuchung an. Das ermöglicht einen noch genaueren Blick auf den jeweiligen Bereich und potenzielle krankhafte Veränderungen. Dazu zählen etwa eine MRT des Innenohrs, des Kiefers oder der Nasennebenhöhlen. Für eine Bewertung der versorgenden Arterien bieten wir bei ARISTRA eine MR-Angiographie an.

Bilder einer Kopf-MRT

Bei welchen Symptomen & Erkrankungen ist eine Kopf-MRT sinnvoll?

Wibke Müller-Forell
Prof. Dr. med.
Wibke Müller-Forell
Fachärztin für Radiologie
Expertin für die Orbita
Prof. Dr. med. Wibke Müller-Forell ist emeritierte Professorin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und leitete dort kommissarisch das Institut für Neuroradiologie. Ihre klinischen Schwerpunkte liegen auf Erkrankungen der Orbita, MR-Diagnostik des zentralen Nervensystems und der interventionellen Schlaganfalltherapie.
Prof. Wibke Müller-Forell ist emeritierte Professorin der Universität Mainz und leitete dort kommissarisch das Institut für Neuroradiologie.
Yvonne Böckenfeld
Dr. med.
Yvonne Böckenfeld
Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Expertin für HNO
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Dr. med. Yvonne Böckenfeld ist Fachärztin für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde in Karlsruhe.
Nikolaus Loehr
Dr. med.
Nikolaus Loehr
Facharzt für Radiologie
Experte für den Bewegungsapparat
Dr. med. Nikolaus Loehr ist Experte in der muskuloskelettalen Radiologie mit Schwerpunkt in der MRT des Bewegungsapparates. Er hat an der Universität Zürich studiert, in der Orthopädie an der Endoklinik Zürich assistiert sowie in der Unfallchirurgie publiziert und promoviert.
Dr. med. Nikolaus Loehr ist Facharzt für Radiologie mit Schwerpunkt in der MRT des Bewegungsapparates. Er hat in der Unfallchirurgie publiziert und promoviert.
Marcel Sokolowski
Dr. med.
Marcel Sokolowski
Facharzt für Radiologie
Experte für kardiale Bildgebung
Dr. Marcel Sokolowski ist Facharzt für Radiologie und Experte für kardiovaskuläre Bildgebung, insbesondere für die Magnetresonanztomographie des Herzens. Er war viele Jahre im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universitätsklinik Köln tätig.
Dr. Marcel Sokolowski ist Facharzt für Radiologie und Experte für kardiovaskuläre Bildgebung, insbesondere für die Magnetresonanztomographie des Herzens.
Andrea Godau
Dr. med.
Andrea Godau
Fachärztin für diagnostische Radiologie und Neuroradiologie
Dr. med. Andrea Godau hat ihre Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg absolviert. Nach einer anschließenden Oberarzttätigkeit in Schweden hat sie ihre Spezialisierung im Bereich Neuroradiologie am Universitätsklinikum Freiburg erworben.
Dr. med. Andrea Godau hat ihre Ausbildung an der Universitätsklinik Freiburg absolviert. Sie besitzt eine Spezialisierung im Bereich Neuroradiologie.
Philipp Bäumer
Prof. Dr. med.
Philipp Bäumer
Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für Neuroradiolologie
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der zusätzlichen Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Er hat in der Neuroradiologie der Universität Heidelberg habilitiert und dort über viele Jahre große Expertise in der Bildgebung peripherer Nerven erworben.
Prof. Dr. med. Philipp Bäumer ist Facharzt für Radiologie mit der Zusatzbezeichnung Neuroradiologie. Er ist Experte für die Bildgebung peripherer Nerven.
Kira Lutz
Dr. med.
Kira Lutz
Fachärztin für Radiologie
Expertin für Neuroradiologie
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg und am Universitätsklinikum Freiburg geforscht.
Dr. med. Kira Lutz ist Fachärztin für Radiologie mit einem Schwerpunkt auf Neuroradiologie. Sie hat unter anderem an der Universitätsklinik Heidelberg geforscht.
Lorenz Jäger
Prof. Dr. med.
Lorenz Jäger
Fach­arzt für dia­gnostische Radiologie
Expert für onko­logische und HNO-Radiologie
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-Radiologie, Neuroradiologie, muskuloskelettale Radiologie und onkologische Radiologie und hat seine Facharztausbildung an der LMU in München abgeschlossen. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Prof. Dr. med. Lorenz Jäger ist Experte für HNO-, Neuro-, muskuloskelettale und onkologische Radiologie. Seit 2018 hat er zwei Gastprofessuren inne.
Stefan Dawirs
Stefan Dawirs
Facharzt für Radiologie
Stefan Dawirs ist Facharzt für Radiologie mit einem besonderen Interesse in der Bildgebung des Bewegungsapparates
Stefan Dawirs ist Facharzt für Radiologie mit einem besonderen Interesse in der Bildgebung des Bewegungsapparates
Andreas Lubienski
PD Dr. med.
Andreas Lubienski
Facharzt für Radiologie -
Experte für Abdomen, Beckenweichteile und den Bewegungsapparat - Zertifizierter DeGIR-Spezialist für Interventionelle Radiologie und für minimal-invasive Schmerztherapie
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Lubienski ist Facharzt für diagnostische Radiologie mit Schwerpunkten in der Abdominal-, Muskuloskelettal- und Interventionellen Radiologie. Er ist zertifizierter DeGIR-Spezialist für interventionelle Radiologie minimal-invasive Schmerztherapie. Er ist Autor und Co-Autor von über 150 Publikationen.
Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Lubienski ist Facharzt für Radiologie und Experte für Abdomen, Beckenweichteile und den Bewegungsapparat.
Jonas Roesler
Jonas Roesler
Facharzt für Radiologie
Experte für den Bewegungsapparat
Jonas Roesler hat seine Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie in verschiedenen großen Krankenhäusern mit internistischen und chirurgischen Schwerpunkten absolviert. Eine seiner Stärken ist seine Vielseitigkeit bei internistischen Fragestellungen. Er ist seit 2020 niedergelassen in eigener Praxis.
Jonas Roesler hat seine Weiterbildung zum Facharzt für Radiologie in verschiedenen Krankenhäusern mit internistischen und chirurgischen Schwerpunkten absolviert.
Andreas Kasperczyk
Dr. med.
Andreas Kasperczyk
Facharzt für Radiologie
Experte Bewegungsapparat und Kiefergelenke
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammographie. Als Leiter einer eigenen Praxis konnte er jahrelange Erfahrung im Bereich Kiefergelenk-Diagnostik sammeln, die er jetzt für ARISTRA erfolgreich einsetzt.
Dr. med. Andreas Kasperczyk ist Facharzt für Radiologie und Experte im Bereich Muskuloskelettale Radiologie, der Kiefergelenke (CMD) und der MR-Mammografie.
Kai-Thorsten Müller
Dr. med.
Kai-Thorsten Müller
Facharzt für Radiologie
Experte für Abdomen, Neurologie und Orthopädie
Dr. med. Kai-Thorsten Müller hat langjährige Erfahrung im Bereich Schnittbilddiagnostik, insbesondere in der muskuloskelettalen Radiologie (MSK), Neurologie, der Abdominellen Bildgebung und der MR-Mammographie.
Dr. med. Kai-Thorsten Müller hat langjährige Erfahrung in der muskuloskelettalen Radiologie (MSK), Neurologie, der Abdominellen Bildgebung und der MR-Mammographie.
Shinji Naganawa
Prof.
Shinji Naganawa
Facharzt für Radiologie
Experte für Innenohrbildgebung
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle zur Detektion von Innenohrpathologien. Klinisch aktiv ist er als Direktor der Abteilung für Radiologie am Uniklinikum Nagoya, Japan.
Prof. Shinji Naganawa ist Pionier der Innenohrbildgebung und beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit der Optimierung der MR-Protokolle von Innenohrpathologien.
Michael Ho
Dr. med.
Michael Ho
Facharzt für Radiologie
Experte für periphere Nerven
Dr. med. Michael Ho ist Facharzt für Radiologie. Er hat sich unter anderem am Universitätsklinikum Heidelberg und zuletzt am Universitätsspital Zürich klinisch und wissenschaftlich mit der Bildgebung der peripheren Nerven beschäftigt und ist auf diesem Gebiet Experte. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer von ARISTRA.
Dr. med. Michael Ho ist Facharzt für Radiologie. Er ist Experte für die Bildgebung der peripheren Nerven. Er ist Geschäftsführer und Mitgründer von ARISTRA.
Matthias W. Wagner
Dr. med.
Matthias W. Wagner
Facharzt für Radiologie und Neuroradiologie
Experte für pediatrische Neuroradiologie
Dr. med. Matthias Wagner ist Experte für pediatrische Neuroradiologie. Seine jahrelange Erfahrung sammelte er in der Schweiz, den USA und Kanada. Für ARISTRA ist er als Teleradiologe für Kinder- und Erwachsenen-Neuroradiologie tätig.
Dr. med. Matthias Wagner ist Experte für pediatrische Neuroradiologie. Seine jahrelange Erfahrung sammelte er in der Schweiz, den USA und Kanada.
Anna von Witzleben
Anna von Witzleben
Fachärztin für Radiologie
Expertin für Kinderradiologie
Anna von Witzleben ist Fachärztin für Radiologie und Expertin im Bereich der Kinderradiologie. Sie hat an der Universität Cádiz studiert und in verschiedenen deutschen Kliniken praktiziert.
Anna von Witzleben ist Fachärztin für Radiologie und Expertin für Kinderradiologie. Sie hat in Spanien studiert und in verschiedenen deutschen Kliniken praktiziert.
Johann-Martin Hempel
PD Dr. med.
Johann-Martin Hempel
Facharzt für Radiologie
Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik der Eberhard Karls-Universität Tübingen praktiziert und dort habilitiert.
PD Dr. med. Johann-Martin Hempel ist Experte für Neuroradiologie und Kopf-Hals-Radiologie. Er hat lange Jahre an der Universitätsklinik in Tübingen praktiziert.
Nächstes Teammitglied
Vorheriges Teammitglied

Eine MRT-Untersuchung erfüllt zwei wichtige Aufgaben:

  • Bildgebung bei Symptomen und Beschwerden
  • Verlaufsbeurteilung chronischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems

Bei der Schädel-MRT handelt es sich um eine röntgenstrahlenfreie, schonende Untersuchungsmethode. Das starke Magnetfeld in der MRT hat keinerlei schädlichen Einfluss auf den Körper.

Neurologische Symptome

  • Starke oder chronische Kopfschmerzen (z. B. Migräne mit ungewohnten Begleiterscheinungen, Cluster-Kopfschmerzen)
  • Plötzliche Sehprobleme (Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle, verschwommenes Sehen)
  • Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen ohne erkennbare Ursache
  • Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Lähmungen (z. B. in Armen oder Beinen)
  • Epileptische Anfälle oder Bewusstlosigkeit
  • Sprachstörungen (z. B. plötzliche Wortfindungsstörungen)
  • Gedächtnisprobleme oder kognitive Beeinträchtigungen (z. B. Verdacht auf Demenz)
  • Persönlichkeitsveränderungen oder ungeklärte Verhaltensauffälligkeiten

Verdacht auf bestimmte Erkrankungen

  • Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen (plötzliche Lähmungen, Sprachprobleme)
  • Hirntumor (ungeklärte Kopfschmerzen, Sehstörungen, Wesensveränderungen)
  • Multiple Sklerose (MS) (Nervenentzündungen mit Sehstörungen oder Lähmungen)
  • Entzündliche Erkrankungen des Gehirns (z. B. Meningitis, Enzephalitis)
  • Hirnblutung oder Aneurysma (plötzliche, sehr starke Kopfschmerzen)
  • Hydrozephalus (Wasserkopf mit Gangstörungen, Inkontinenz, Gedächtnisproblemen)
  • Verletzungen nach einem Unfall (z. B. Schädel-Hirn-Trauma)
  • Hirnmetastasen (bei bereits bekannter Krebserkrankung)

Vorbereitung für eine Kopf-MRT

Je nach spezifischer Fragestellung und ob ein Kontrastmittel verwendet wird, kann die Vorbereitung für eine MRT des Kopfes variieren.

Allgemeine Hinweise

  • Alkohol: Verzichten Sie am Tag der Untersuchung auf Alkohol, da diese die Untersuchung beeinträchtigen können.
  • Implantatpass: Wenn Sie Implantate oder andere medizinische Geräte im Körper haben, bringen Sie bitte Ihren Implantatpass zur Untersuchung mit.

Vor der Untersuchung ohne Kontrastmittel

  • Normale Ernährung: Wenn kein Kontrastmittel verwendet wird, können Sie Ihre normalen Essgewohnheiten beibehalten. Es gibt keine speziellen Einschränkungen bezüglich Essen und Trinken.
  • Medikamenteneinnahme: Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein.

Vor der Untersuchung mit Kontrastmittel

  • Nüchternheit: Essen Sie mindestens 4 Stunden vor der Untersuchung nicht mehr. Dies minimiert das Risiko von Übelkeit oder Erbrechen, das in seltenen Fällen durch das Kontrastmittel verursacht werden kann.
  • Wasser trinken: Sie dürfen bis zu zwei Stunden vor der Untersuchung Wasser trinken, um gut hydriert zu bleiben. Dies hilft auch, das Kontrastmittel nach der Untersuchung schneller aus dem Körper zu spülen.
  • Medikamenteneinnahme: In der Regel können Sie Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.
Mehr zu den verwendeten Kontrastmitteln

MRT Kopf » Auf einen Blick

Dauer und Preis
ca. 30 Minuten
Übernahme durch PKV/Beihilfe
Selbstzahlerpreis
ab 645 €*
Untersuchung
Strahlungsfrei
Schnelle Terminvergabe
* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.
MRT-Untersuchungen auf einen BlickMRT-Untersuchungen auf einen Blick

Ablauf der MRT-Untersuchung des Kopfes

Ankommen in unserer Praxis

Nach Ihrem Ankommen am jeweiligen ARISTRA-Standort haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zur MRT-Untersuchung zu klären. Anschließend legen Sie alle metallischen Gegenstände ab. Dazu zählen sowohl Chipkarten und Handy als auch Schmuck und Kleidung mit Metallbestandteilen.

Wichtig ist, dass Sie uns über mögliche Prothesen informieren. Je nachdem, wo diese im Körper liegen, führen unserer Radiolog:innen dann eine CT durch.

Kommt bei Ihnen ein Kontrastmittel zum Einsatz, legt unser Team zusätzlich einen venösen Zugang, über den später das Kontrastmittel injiziert wird.

Die Kopf-MRT-Untersuchung

Die MRT-Untersuchung des Kopfes wird in Rückenlage durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten. Sie liegen dabei in Rückenlage auf einer Liege, die in die die MRT-Röhre gefahren wird. In der Regel wird eine spezielle Spule genutzt, die über den Kopf gesetzt wird. Kopfhörer schützen das Gehör vor den mitunter lauten Klopfgeräuschen, die das MRT-Gerät typischerweise während der Untersuchungen erzeugt.

Das Team überwacht Sie während der gesamten Untersuchung. Über einen Notfallknopf können Sie die Untersuchung jederzeit unterbrechen – etwa, wenn Sie sich unwohl fühlen. Über Lautsprecher sind Sie während der gesamten Untersuchung mit dem Team verbunden.

Gut zu wissen: Für sehr ängstliche Patient:innen halten wir stets ein Beruhigungsmittel bereit.

Nach der Untersuchung

Die MRT ist eine nebenwirkungsfreie Untersuchung, nach welcher Sie Ihren Alltag sofort wieder aufnehmen können. In unseren Umkleideräumen nehmen Sie Ihre abgelegte Kleidung und Gegenstände wieder an sich. Sofern Sie ein Kontrastmittel bekommen haben, verbleibt der Zugang noch etwa 20 Minuten in der Vene. Sollten Beschwerden auftreten, können wir so rasch reagieren und müssen keinen separaten Zugang legen.

Besprechung des Befundes

Im Gegensatz zu vielen anderen radiologischen Praxen, folgt nach der Untersuchung eine Befund-Besprechung. Unsere Radiolog:innen vor Ort bewerten die Aufnahmen direkt und erklären die MRT-Aufnahmen im persönlichen Gespräch. Der finale schriftliche Befund wird Ihnen etwas später übermittelt und Sie können Ihn bequem und datenschutzkonform runterladen.

Sofern Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin Sie zu einer Kopf-MRT überwiesen haben, leiten wir den finalen Befund auch direkt weiter. So kann Ihre weitere Behandlung zeitnah mit Ihnen geplant werden. Sollten Sie auf Eigeninitiative zu ARISTRA gekommen sein, empfehlen wir Ihnen auf Wunsch gerne Spezialisten für die weitere Behandlung .

Häufige Fragen zum Ablauf der Kopf MRT

Icon Frage

Wie weit muss ich bei einer Kopf-MRT in die Röhre?

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Bei der Kopfuntersuchung liegt der Körper mit dem Kopf voran im MRT-Gerät. Der Kopf als das zu untersuchende Körperteil muss in der Mitte des Geräts platziert werden für optimale eine Aufnahmequalität.

Icon Frage

Ist eine MRT oder eine CT des Kopfes besser?

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Ob eine MRT oder eine CT besser ist, hängt von der Fragestellung ab. So können mit einer CT Schädelfrakturen häufig etwas besser beurteilt werden, zudem dauert eine CT-Untersuchung weniger lang und ist daher in Notfällen oftmals geeigneter. Die MRT ist hingegen die bessere Wahl, wenn es darum geht, Weichteilstrukturen rund um den Kopf darzustellen. Die Abklärung von Tumoren oder neurologischen Erkrankungen fallen darum immer in das Gebiet der Magnetresonanztomographie.

Icon Frage

Wie lange dauert eine MRT für den Kopf?

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Eine Kopf-MRT dauert ca. 30 Minuten und wird in Rückenlage durchgeführt.

Icon Frage

Wird bei einer Kopf MRT immer Kontrastmittel gespritzt?

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Nein, der Einsatz von Kontrastmittel ist nur bei bestimmten Fragestellungen erforderlich. Dies klären die Ärzt:innen vor Ort mit Ihnen ab.

Icon Frage

Sieht man Entzündungen im MRT ohne Kontrastmittel?

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In der Regel kann man Entzündungen im MRT auch ohne Kontrastmittel erkennen. In den ödemsensitiven (wassergewichteten) Bildern lässt sich in fast allen Geweben eine Entzündung schon anhand eines Ergusses erkennen. Nach der Gabe von Kontrastmitteln würden eben diese Bereiche dann auch leuchten/ hell erkennbar sein.

Jedoch gibt es auch Unterschiede, je nach Art des untersuchten Gewebes. In Knochen, Muskeln und Fettgewebe erkennt man die Entzündung gut ohne KM.
Im Gehirn erkennt man größere Herde auch ohne Kontrastmittel, dort helfen die sogenannten Diffusionsbilder.
Im Rückenmark sind Entzündungen ohne Kontrastmittel eher schlecht erkennbar.
So sind Kontrastmittel im Gehirn und Rückenmark zum Beispiel notwendig um aktive Entzündungsherde zu erkennen, zum Beispiel bei Verdacht auf multiple Sklerose.

Icon Frage

Wie unterscheidet sich die MRT der Orbita von der MRT des Schädels?

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Die MRT der Orbita konzentriert sich auf die Augenhöhle und das Auge selbst. Dabei werden neben den üblichen Ansichten des Schädels weitere, spezielle Ansichten dieses Bereiches erstellt.
Die MRT des Schädels umfasst generelle Bereiche des Gehirns und wird bei neurologischen Fragestellungen genutzt. Jedoch können spezifische Fragestellungen zur Orbita nicht so genau beurteilt werden.

Gehirn-MRT bei Depression

Eine MRT kann auch beim Verdacht auf eine Depression durchgeführt werden. Die Untersuchung kann strukturelle und funktionelle Veränderungen im Gehirn sichtbar zu machen. So sind bei Patient:innen mit Depression bestimmte Hirnregionen, wie der präfrontale Kortex oder das limbische System, oft verändert.

Mit moderner MRT-Technologie lassen sich beispielsweise Unterschiede in der Dichte der grauen Substanz oder Auffälligkeiten in der Konnektivität neuronaler Netzwerke erkennen. Obwohl eine MRT-Untersuchung allein keine Depression diagnostizieren kann, liefert sie wertvolle Erkenntnisse und kann in bestimmten Fällen zur Ausschlussdiagnostik organischer Ursachen beitragen.

Die funktionelle MRT (fMRT) – Gehirnaktivität in Echtzeit

Mithilfe einer funktionellen MRT können vor allem Durchblutungsänderungen und Stoffwechselvorgänge im Gehirn sichtbar gemacht werden. Die Untersuchung besteht aus einem so genannten Pre-Scan, einer anatomischen MRT-Aufnahme und der eigentlichen fMRT. Sobald eines unserer Gehirnareale aktiviert wird - etwa, weil wir an etwas bestimmtes denken oder eine Aufgabe lösen sollen - wird der Stoffwechsel in diesem Bereich hochgefahren. Diese Änderungen können unsere Radiolog:innen anhand der MRT-Aufnahmen nachvollziehen.

Das Verfahren kommt hauptsächlich zur Lokalisation der Sprachareale im Gehirn zum Einsatz. Diese Untersuchung ist zum Beispiel vor der Behandlung und Operation von Hirntumoren wichtig, damit das Sprachzentrum möglichst intakt bleibt.

Da die fMRT ein hochspezialisiertes Verfahren ist, können wir diese Untersuchung nur an ausgewählten Standorten anbieten. Melden Sie sich gerne bei uns und wir beraten Sie dazu.

Gehirntumor - zuverlässige Abklärung in der MRT

Patient:innen, die unter anhaltenden Kopfschmerzen leiden, befürchten häufig, an einem Gehirntumor zu leiden. Das Risiko, einen Gehirntumor zu entwickeln, wenn keine genetische Disposition vorliegt, liegt jedoch bei unter einem Prozent. Dabei ist eine MRT die sicherste und genaueste Möglichkeit, den Verdacht auf einen Tumor im Gehirn abzuklären. Bei ARISTRA führen wir die Scans gewissenhaft durch und können Ihnen dank schneller und gründlicher Diagnostik einen frühen Therapiebeginn ermöglichen oder rasche Entwarnung geben.

Gut zu wissen: Tumoren des zentralen Nervensystems sind insgesamt seltene Erkrankungsbilder.

Kopf-MRT - nicht immer ist Kontrastmittel notwendig

Viele Patient:innen haben Vorbehalte, wenn es um Kontrastmittel geht. Während MRT-Untersuchungen verwenden wir sehr gut verträgliche Kontrastmittel, die bei gesunden Patienten innerhalb weniger Stunden vollständig über die Nieren abgebaut und ausgeschieden werden. Zudem erfolgt eine individuell angepasste Dosierung des Kontrastmittels. Nichtsdestotrotz kann es bei Patient:innen, die häufig eine MRT-Untersuchung benötigen zu Ablagerungen im Gehirn kommen.

Die Entscheidung über den Einsatz eines Kontrastmittels wird individuell von unseren Radiologen getroffen, basierend auf der medizinischen Fragestellung und den bisherigen Untersuchungsergebnissen. Die Verträglichkeit des Kontrastmittels ist in der Regel sehr gut, bei Fragen oder Bedenken beraten wir Sie gerne.

Bei einer Gehirn-MRT prüfen wir, ob sich das Kontrastmittel im Gewebe anreichert und ob die Blut-Hirn-Schranke intakt oder gestört ist.

Gut zu wissen: Bedenken Sie bitte, dass Ihre Gesundheit für uns im Fokus steht - wir greifen nur auf Kontrastmittel zurück, wenn der Einsatz nach Abwägung des Nutzens und der potenziellen Risiken unbedingt erforderlich ist.

Untersuchungen ohne Kontrastmittel

  • Erste Untersuchung: Oft wird initial ohne Kontrastmittel gescannt, um eine Basisaufnahme zu erstellen.
  • Vaskuläre Beurteilung: In den meisten Fällen reicht die native MRT aus, um Gefäße und Blutungen darzustellen.
  • Entzündungen und Traumata: Akute Verletzungen oder allgemeine Entzündungen können ohne Kontrastmittel gut sichtbar sein.

Untersuchungen mit Kontrastmittel

  • Tumordiagnostik: Bei Verdacht auf Tumore oder Metastasen wird in der Regel ein Kontrastmittel eingesetzt, um die Durchblutung und die Tumorvaskularisation genauer darzustellen.
  • Entzündliche Erkrankungen: Chronische Entzündungen oder Abszesse erfordern häufig ein Kontrastmittel, um die Ausdehnung und den Aktivitätsgrad besser beurteilen zu können.
  • Gefäßanomalien: Bei detaillierten Untersuchungen der Blutgefäße, z.B. zur Beurteilung von Aneurysmen oder Stenosen, wird häufig ein Kontrastmittel verwendet.
  • Postoperative Kontrollen: Nach chirurgischen Eingriffen am Gehirn wird oft ein Kontrastmittel eingesetzt, um postoperative Veränderungen von Tumor-bedingten Veränderungen unterscheiden zu können.
Wir bieten die Untersuchung an folgenden Standorten an:
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