MRT Kopf
- Ablauf & Kosten
Bei ARISTRA sind Sie von Anfang an in sicheren Händen. Unsere Radiologinnen und Radiologen vor Ort sowie das internationale Radiologie-Netzwerk bieten Ihnen eine sichere Diagnostik und ermöglichen so einen schnellen Therapiebeginn.
Ihr Kopf-MRT bei ARISTRA

- Kurzfristige Termine: In der Regel können wir Ihnen kurzfristig Termine für eine Kopf-MRT anbieten.
- Schnelle Gewissheit: Sie erhalten Ihren Befund direkt nach der Untersuchung - erklärt von unseren Radiolog:innen vor Ort.
- Komfortable MRT-Geräte: Wir verwenden hochmoderne MRT-Geräte mit einer Öffnung von 70 Zentimetern.
- Erfahrenes Team: Unsere Radiolog:innen sind spezialisiert auf neuroradiologische Untersuchungen und führen Sie sicher durch die Behandlung.
- Netzwerk aus Spezialist:innen: Unsere Radiolog:innen bilden ein Netzwerk aus Spezialist:innen - für eine sichere Diagnostik.
Was kann man in der Kopf-MRT sehen?
- Gehirn
- Schädel (Skelettanteil)
- Zähne & Kiefer
- Augen & Augenhöhlen
- Nasennebenhöhlen
- Ohren
- Versorgende Arterien
Die MRT des Kopfes ist damit sowohl in der Neurologie, der HNO als auch der Kieferorthopädie und Notfallmedizin ein wichtiges Instrument für die Diagnostik. Bei bestimmten Fragestellungen bieten wir eine spezialisierte MRT-Untersuchung an. Das ermöglicht einen noch genaueren Blick auf den jeweiligen Bereich und potenzielle krankhafte Veränderungen. Dazu zählen etwa eine MRT des Innenohrs, des Kiefers oder der Nasennebenhöhlen. Für eine Bewertung der versorgenden Arterien bieten wir bei ARISTRA eine MR-Angiographie an.
Bilder einer Kopf-MRT








Bei welchen Symptomen & Erkrankungen ist eine Kopf-MRT sinnvoll?
Eine MRT-Untersuchung erfüllt zwei wichtige Aufgaben:
- Bildgebung bei Symptomen und Beschwerden
- Verlaufsbeurteilung chronischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems
Bei der Schädel-MRT handelt es sich um eine röntgenstrahlenfreie, schonende Untersuchungsmethode. Das starke Magnetfeld in der MRT hat keinerlei schädlichen Einfluss auf den Körper.
Neurologische Symptome
- Starke oder chronische Kopfschmerzen (z. B. Migräne mit ungewohnten Begleiterscheinungen, Cluster-Kopfschmerzen)
- Plötzliche Sehprobleme (Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle, verschwommenes Sehen)
- Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen ohne erkennbare Ursache
- Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Lähmungen (z. B. in Armen oder Beinen)
- Epileptische Anfälle oder Bewusstlosigkeit
- Sprachstörungen (z. B. plötzliche Wortfindungsstörungen)
- Gedächtnisprobleme oder kognitive Beeinträchtigungen (z. B. Verdacht auf Demenz)
- Persönlichkeitsveränderungen oder ungeklärte Verhaltensauffälligkeiten
Verdacht auf bestimmte Erkrankungen
- Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen (plötzliche Lähmungen, Sprachprobleme)
- Hirntumor (ungeklärte Kopfschmerzen, Sehstörungen, Wesensveränderungen)
- Multiple Sklerose (MS) (Nervenentzündungen mit Sehstörungen oder Lähmungen)
- Entzündliche Erkrankungen des Gehirns (z. B. Meningitis, Enzephalitis)
- Hirnblutung oder Aneurysma (plötzliche, sehr starke Kopfschmerzen)
- Hydrozephalus (Wasserkopf mit Gangstörungen, Inkontinenz, Gedächtnisproblemen)
- Verletzungen nach einem Unfall (z. B. Schädel-Hirn-Trauma)
- Hirnmetastasen (bei bereits bekannter Krebserkrankung)
Vorbereitung für eine Kopf-MRT
Allgemeine Hinweise
- Alkohol: Verzichten Sie am Tag der Untersuchung auf Alkohol, da diese die Untersuchung beeinträchtigen können.
- Implantatpass: Wenn Sie Implantate oder andere medizinische Geräte im Körper haben, bringen Sie bitte Ihren Implantatpass zur Untersuchung mit.
Vor der Untersuchung ohne Kontrastmittel
- Normale Ernährung: Wenn kein Kontrastmittel verwendet wird, können Sie Ihre normalen Essgewohnheiten beibehalten. Es gibt keine speziellen Einschränkungen bezüglich Essen und Trinken.
- Medikamenteneinnahme: Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein.
Vor der Untersuchung mit Kontrastmittel
- Nüchternheit: Essen Sie mindestens 4 Stunden vor der Untersuchung nicht mehr. Dies minimiert das Risiko von Übelkeit oder Erbrechen, das in seltenen Fällen durch das Kontrastmittel verursacht werden kann.
- Wasser trinken: Sie dürfen bis zu zwei Stunden vor der Untersuchung Wasser trinken, um gut hydriert zu bleiben. Dies hilft auch, das Kontrastmittel nach der Untersuchung schneller aus dem Körper zu spülen.
- Medikamenteneinnahme: In der Regel können Sie Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.
MRT Kopf » Auf einen Blick
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Ablauf der MRT-Untersuchung des Kopfes
Ankommen in unserer Praxis
Wichtig ist, dass Sie uns über mögliche Prothesen informieren. Je nachdem, wo diese im Körper liegen, führen unserer Radiolog:innen dann eine CT durch.
Kommt bei Ihnen ein Kontrastmittel zum Einsatz, legt unser Team zusätzlich einen venösen Zugang, über den später das Kontrastmittel injiziert wird.
Die Kopf-MRT-Untersuchung
Das Team überwacht Sie während der gesamten Untersuchung. Über einen Notfallknopf können Sie die Untersuchung jederzeit unterbrechen – etwa, wenn Sie sich unwohl fühlen. Über Lautsprecher sind Sie während der gesamten Untersuchung mit dem Team verbunden.
Gut zu wissen: Für sehr ängstliche Patient:innen halten wir stets ein Beruhigungsmittel bereit.
Nach der Untersuchung
Besprechung des Befundes
Sofern Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin Sie zu einer Kopf-MRT überwiesen haben, leiten wir den finalen Befund auch direkt weiter. So kann Ihre weitere Behandlung zeitnah mit Ihnen geplant werden. Sollten Sie auf Eigeninitiative zu ARISTRA gekommen sein, empfehlen wir Ihnen auf Wunsch gerne Spezialisten für die weitere Behandlung .
Häufige Fragen zum Ablauf der Kopf MRT
Wie weit muss ich bei einer Kopf-MRT in die Röhre?
Bei der Kopfuntersuchung liegt der Körper mit dem Kopf voran im MRT-Gerät. Der Kopf als das zu untersuchende Körperteil muss in der Mitte des Geräts platziert werden für optimale eine Aufnahmequalität.
Ist eine MRT oder eine CT des Kopfes besser?
Ob eine MRT oder eine CT besser ist, hängt von der Fragestellung ab. So können mit einer CT Schädelfrakturen häufig etwas besser beurteilt werden, zudem dauert eine CT-Untersuchung weniger lang und ist daher in Notfällen oftmals geeigneter. Die MRT ist hingegen die bessere Wahl, wenn es darum geht, Weichteilstrukturen rund um den Kopf darzustellen. Die Abklärung von Tumoren oder neurologischen Erkrankungen fallen darum immer in das Gebiet der Magnetresonanztomographie.
Wie lange dauert eine MRT für den Kopf?
Eine Kopf-MRT dauert ca. 30 Minuten und wird in Rückenlage durchgeführt.
Wird bei einer Kopf MRT immer Kontrastmittel gespritzt?
Nein, der Einsatz von Kontrastmittel ist nur bei bestimmten Fragestellungen erforderlich. Dies klären die Ärzt:innen vor Ort mit Ihnen ab.
Sieht man Entzündungen im MRT ohne Kontrastmittel?
In der Regel kann man Entzündungen im MRT auch ohne Kontrastmittel erkennen. In den ödemsensitiven (wassergewichteten) Bildern lässt sich in fast allen Geweben eine Entzündung schon anhand eines Ergusses erkennen. Nach der Gabe von Kontrastmitteln würden eben diese Bereiche dann auch leuchten/ hell erkennbar sein.
Jedoch gibt es auch Unterschiede, je nach Art des untersuchten Gewebes. In Knochen, Muskeln und Fettgewebe erkennt man die Entzündung gut ohne KM.
Im Gehirn erkennt man größere Herde auch ohne Kontrastmittel, dort helfen die sogenannten Diffusionsbilder.
Im Rückenmark sind Entzündungen ohne Kontrastmittel eher schlecht erkennbar.
So sind Kontrastmittel im Gehirn und Rückenmark zum Beispiel notwendig um aktive Entzündungsherde zu erkennen, zum Beispiel bei Verdacht auf multiple Sklerose.
Wie unterscheidet sich die MRT der Orbita von der MRT des Schädels?
Die MRT der Orbita konzentriert sich auf die Augenhöhle und das Auge selbst. Dabei werden neben den üblichen Ansichten des Schädels weitere, spezielle Ansichten dieses Bereiches erstellt.
Die MRT des Schädels umfasst generelle Bereiche des Gehirns und wird bei neurologischen Fragestellungen genutzt. Jedoch können spezifische Fragestellungen zur Orbita nicht so genau beurteilt werden.
Gehirn-MRT bei Depression
Mit moderner MRT-Technologie lassen sich beispielsweise Unterschiede in der Dichte der grauen Substanz oder Auffälligkeiten in der Konnektivität neuronaler Netzwerke erkennen. Obwohl eine MRT-Untersuchung allein keine Depression diagnostizieren kann, liefert sie wertvolle Erkenntnisse und kann in bestimmten Fällen zur Ausschlussdiagnostik organischer Ursachen beitragen.
Die funktionelle MRT (fMRT) – Gehirnaktivität in Echtzeit
Das Verfahren kommt hauptsächlich zur Lokalisation der Sprachareale im Gehirn zum Einsatz. Diese Untersuchung ist zum Beispiel vor der Behandlung und Operation von Hirntumoren wichtig, damit das Sprachzentrum möglichst intakt bleibt.
Da die fMRT ein hochspezialisiertes Verfahren ist, können wir diese Untersuchung nur an ausgewählten Standorten anbieten. Melden Sie sich gerne bei uns und wir beraten Sie dazu.
Gehirntumor - zuverlässige Abklärung in der MRT
Gut zu wissen: Tumoren des zentralen Nervensystems sind insgesamt seltene Erkrankungsbilder.
Kopf-MRT - nicht immer ist Kontrastmittel notwendig
Die Entscheidung über den Einsatz eines Kontrastmittels wird individuell von unseren Radiologen getroffen, basierend auf der medizinischen Fragestellung und den bisherigen Untersuchungsergebnissen. Die Verträglichkeit des Kontrastmittels ist in der Regel sehr gut, bei Fragen oder Bedenken beraten wir Sie gerne.
Bei einer Gehirn-MRT prüfen wir, ob sich das Kontrastmittel im Gewebe anreichert und ob die Blut-Hirn-Schranke intakt oder gestört ist.
Gut zu wissen: Bedenken Sie bitte, dass Ihre Gesundheit für uns im Fokus steht - wir greifen nur auf Kontrastmittel zurück, wenn der Einsatz nach Abwägung des Nutzens und der potenziellen Risiken unbedingt erforderlich ist.
Untersuchungen ohne Kontrastmittel
- Erste Untersuchung: Oft wird initial ohne Kontrastmittel gescannt, um eine Basisaufnahme zu erstellen.
- Vaskuläre Beurteilung: In den meisten Fällen reicht die native MRT aus, um Gefäße und Blutungen darzustellen.
- Entzündungen und Traumata: Akute Verletzungen oder allgemeine Entzündungen können ohne Kontrastmittel gut sichtbar sein.
Untersuchungen mit Kontrastmittel
- Tumordiagnostik: Bei Verdacht auf Tumore oder Metastasen wird in der Regel ein Kontrastmittel eingesetzt, um die Durchblutung und die Tumorvaskularisation genauer darzustellen.
- Entzündliche Erkrankungen: Chronische Entzündungen oder Abszesse erfordern häufig ein Kontrastmittel, um die Ausdehnung und den Aktivitätsgrad besser beurteilen zu können.
- Gefäßanomalien: Bei detaillierten Untersuchungen der Blutgefäße, z.B. zur Beurteilung von Aneurysmen oder Stenosen, wird häufig ein Kontrastmittel verwendet.
- Postoperative Kontrollen: Nach chirurgischen Eingriffen am Gehirn wird oft ein Kontrastmittel eingesetzt, um postoperative Veränderungen von Tumor-bedingten Veränderungen unterscheiden zu können.
