MRT-Untersuchung bei ARISTRA
Magnetresonanztomographie/ Kernspintomographie

Magnetresonanztomographie – Was ist das?






Der Aufbau eines MRT-Geräts ist äußerst komplex. Die wichtigsten Bestandteile sind ein starker Magnet entlang der Röhrenachse und mehrere Spulen, die gemeinsam das Magnetfeld erzeugen. Zusätzlich befindet sich eine Senderspule im Inneren des Tomographen, die als Sender für die für die Bildgebung nötigen, Radiowellen fungiert. Ein Computer erzeugt daraus Bilder, die ausgewertet werden können.
Die Untersuchungsröhre des Geräts hat in der Regel einen Durchmesser von 60 bis 70 cm und eine Länge von 150 bis 200 cm. Es gibt jedoch auch offene MRT-Geräte, die an drei von vier Seiten geöffnet sind. Es wird daher vor allem für Patienten mit extremer Platzangst oder Kinder und Menschen mit eingeschränkter Mobilität genutzt. Auch sehr große oder schwere Patienten können mit einer offenen MRT leichter untersucht werden.
Magnetresonanztomographie – wann und warum?

- Multiple Sklerose (MS)
- Entzündungen und entzündliche Erkrankungen von Knochen und Organen
- Missbildungen und krankhafte Veränderungen einzelner Gefäße oder Gewebe des Körpers
- Schäden an Gelenken
- Schleudertrauma
- Bandscheibenvorfall
- Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
MRT bei ARISTRA – Ihre Vorteile














Mit Hilfe der MRT können Organe und Gewebe genauestens dargestellt werden und so Erkrankungen frühzeitig und genau erkannt oder ausgeschlossen werden. Einer schnellen Weiterbehandlung steht damit nichts mehr im Wege.
Die MRT selbst weist – auch im Vergleich zu anderen Verfahren – wenige Risiken oder Nebenwirkungen auf. Vor allem die fehlende Strahlenbelastung ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einer CT-Untersuchung oder Röntgen. Die bei manchen Untersuchungen injizierten MRT-Kontrastmittel verursachen nur sehr selten allergische Reaktionen.
Diese Untersuchungen bieten wir an
Kosten einer MRT-Untersuchung
Sie sind gesetzlich versichert und benötigen schnell einen Termin zur MRT?
Ablauf einer MRT - das müssen Sie wissen!
Sollten Sie medizinische Implantate tragen, unter Platzangst oder eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden oder allergisch auf MRT-Kontrastmittel reagieren, teilen Sie dies bitte im Vorfeld Ihrem behandelnden Arzt mit. All das sind jedoch in der Regel keine Ausschlusskriterien für eine MRT-Untersuchung.
Häufige Fragen zur Magnetresonanztomographie
Wann CT und wann MRT?
Ob eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT) die bessere Wahl ist, hängt ganz von der Fragestellung ab. Grundsätzlich lassen sich mit einer CT jedoch Knochen etwas präziser darstellen. Sollen verschiedene Gewebearten untersucht werden, wie etwa in einem Gelenk, oder sollen Organe detailliert dargestellt werden, ist eine MRT oftmals die optimale Wahl.
Doch nicht nur der zu untersuchende Bereich ist ausschlaggebend für die Untersuchungsart. Eine CT-Untersuchung arbeitet mit Röntgenstrahlen. Eine MRT nutzt hingegen ein starkes Magnetfeld sowie Radiowellen. Damit eignet sich die MRT als strahlungsfreie Untersuchung auch für Kinder und Schwangere.
Andersherum gibt es auch Fälle, in welchen Patient:innen aus gesundheitlichen Gründen eher mit einer CT untersucht werden sollten. Dies ist etwa bei Metallimplantaten der Fall. Herzschrittmacher und implantierte Defibrillatoren können durch eine MRT eventuell beschädigt werden. Auch in Notfallsituationen wird in der Regel eine CT-Untersuchung gewählt, da diese schneller durchgeführt werden kann.
Wie lange dauert eine MRT?
Eine MRT nimmt je nach Indikation unterschiedlich viel Zeit in Anspruch. Mit durchschnittlich 60 Minuten dauert eine Ganzkörper MRT am längsten. Alle anderen Untersuchungen dauern in der Regel zwischen 20 und 40 Minuten. Falls Kontrastmittel verabreicht wurden, bleiben Patient:innen in der Regeln noch kurz in der Praxis, um bei seltenen Reaktionen rasch reagieren zu können.
Wo bekomme ich den schnellsten MRT-Termin?
Patient:innen warten oftmals mehrere Wochen auf einen MRT-Termin. An unseren ARISTRA-Standorten ermöglichen wir Privatpatient:innen und Selbstzahlern einen Termin innerhalb weniger Tage. Hierfür können Sie Ihren Wunschtermin via Kontaktformular anfragen oder Ihren Termin telefonisch vereinbaren.
Wie oft darf man ein MRT machen?
Eine MRT kann beliebig oft durchgeführt werden, da keinerlei schädliche Strahlung auf den Körper wirkt. Auch eine MRT mit Kontrastmittel kann häufig durchgeführt werden, da ein gesunder Mensch den Wirkstoff innerhalb einer halben Stunde über die Nieren ausscheidet. Muss regelmäßig eine MRT mit Kontrastmittel durchgeführt werden, ist jedoch eine Untersuchung des Kreatinwertes sinnvoll. Dieser zeigt an, ob die Nieren richtig arbeiten und das Kontrastmittel schnell ausscheiden können.
Was sieht man in der MRT?
Eine MRT ermöglicht einen umfassenden Blick in den menschlichen Körper. Radiolog:innen können anhand der Aufnahmen verschiedene Bereiche des Körpers beurteilen und auf Veränderungen hin untersuchen. Folgende Bereiche können in der MRT untersucht werden:
- Muskeln
- Knochen, vor allem Gelenke
- Sehnen
- Bänder
- Organe
Wie läuft eine MRT ab?
Eine MRT dauert in den meisten Fällen zwischen 20 und 30 Minuten und wird in Rückenlage durchgeführt. Im Untersuchungsraum dürfen Sie sich bequem auf die Untersuchungsliege legen. Kissen, etwa unter den Knien, sorgen für ein angenehmes Liegen. Zusätzlich erhalten Sie Kopfhörer und einen Notfallknopf.
Je nachdem, welcher Bereich untersucht werden soll, werden Sie nun mit dem Kopf oder den Füßen voran in die MRT-Röhre geschoben. Bei MRT-Aufnahmen Torsos erhalten Sie möglicherweise Atemkommandos.
Nach der MRT-Untersuchung bleiben Sie noch einen kurzen Moment in unserer Praxis. Die/der Radiolog:in bespricht hier direkt die Aufnahmen mit Ihnen und lässt den Befund auch der/dem überweisenden Ärzt:in zukommen.
Kann man mit Schrauben im Körper in die MRT?
Ja, in den meisten Fällen ist dies problemlos möglich, da die in der Medizin eingesetzten Schrauben aus nicht-magnetischen Metallen bestehen.
Deshalb sind Metallimplantate wie etwa Schrauben in der Regel keine Kontraindikation. Geben Sie derartiges Metall im Körper jedoch immer auf dem Anamnesebogen an.
Wie lange darf man vor der MRT nichts essen?
Patient:innen, die mittels Kontrastmittel untersucht werden, sollten im besten Fall nüchtern zur Untersuchung kommen. Das bedeutet, dass Sie 4 Stunden vor dem Termin bitte nichts mehr essen oder trinken.
Spezielle Untersuchungen sind etwa eine Sellink-MRT, bei welcher der Magen-Darm-Trakt untersucht wird sowie die MRCP für die Untersuchung der Gallenwege. Hier sollten Patient:innen ab 22 Uhr am Vorabend der Untersuchung keinerlei Nahrungsmittel mehr zu sich nehmen.
Patient:innen, die ohne Kontrastmittel untersucht werden, haben keine Einschränkungen bei der Nahrungsmittelaufnahme.
Warum darf man vor dem MRT nichts essen?
Bei manchen Untersuchungen ist es notwendig, dass Patient:innen nüchtern sind. Dies gilt etwa für die MRT der Gallenwege oder des Darmes. Um den Verdauungstrakt gut beurteilen zu können, ist es wichtig, dass die Nahrungspassage möglichst frei ist. Nur dann lassen sich Veränderungen auf den MRT-Aufnahmen erkennen.
Was muss ich vor einer MRT beachten? / Wie bereite ich mich auf eine MRT vor?
Im Allgemeinen sind keine besonderen Vorkehrungen der / des Patient:in vor der Untersuchung zu treffen. Für bestimmte Untersuchungen müssen Sie nüchtern sein bzw. dürfen mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung kein Koffein oder stark färbende Lebensmittel zu sich nehmen. In manchen Fällen ist darüber hinaus ein Kontrastmittel zum Trinken notwendig für die Untersuchung. Genaue Informationen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt. Tragen Sie am besten bequeme Kleidung ohne metallische Bestandteile und verzichten Sie nach Möglichkeit auf Make-up.
Sollten Sie medizinische Implantate tragen, unter Platzangst oder eingeschränkter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) leiden oder allergisch auf MRT-Kontrastmittel reagieren, teilen Sie dies bitte im Vorfeld Ihrem behandelnden Arzt mit. All das sind jedoch in der Regel keine Ausschlusskriterien für eine MRT-Untersuchung.
Sie erhalten alle wichtigen Informationen zu Ihrem Termin vorab von unseren Radiolog:innen vor Ort. Sie sind zu jedem Zeitpunkt der Untersuchung in sicheren Händen und müssen keine Angst vor der MRT haben.
Kann ich einen Freund oder ein Familienmitglied zu meinem MRT-Termin mitbringen?
Ja, insbesondere, wenn Sie vor einer MRT-Untersuchung nervös sind, kann es helfen, wenn Sie eine vertraute Person an Ihrer Seite haben.
Wie kann ich einen Termin für eine MRT-Untersuchung vereinbaren?
Sie können Ihren Termin bequem über unsere Hotline, die jeweilige Standort-Telefonnummer oder über das Kontaktformular vereinbaren.
Kann ich nach einer MRT-Untersuchung Autofahren?
Ja, auch eine Kontrastmittelgabe ändert nichts an der Fahrtüchtigkeit. Nur bei der Gabe von Beruhigungsmitteln bei Platzangst kann es Ausnahmen geben.
Was passiert, wenn ich Metallsplitter im Körper habe?
Eine MRT-Untersuchung ist dann problematisch, da Metallsplitter sich bewegen oder erwärmen könnten. Bei metallischen Objekten im Auge, Gehirn oder der Wirbelsäule ist eine MRT ausgeschlossen.
Kann man ein MRT in der Schwangerschaft machen?
Ja, ein MRT in der Schwangerschaft ist möglich und ungefährlich für das ungeborene Kind, sollte aber im ersten Trimester möglichst vermieden werden.
Warum dauert ein MRT Befund so lange?
Ein zeitnaher Befund ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung. Bei ARISTRA erhalten Sie in der Regel direkt im Anschluss der Untersuchung einen ersten Kurzbefund. Den finalen Befund erhalten Sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden.
Dies kann sich bei komplizierten Befunden oder falls das ARISTRA-Expert:innen-Netzwerk hinzu gezogen wird etwas verzögern. Ihr:e behandelnde:r Radiolog:in wird Ihnen dies mitteilen.
Kann ein MRT falsch interpretiert werden?
Eine MRT ist eine hochspezialisierte Untersuchung. Am besten vertrauen Sie Ihrem derzeitigen Radiologen bzw. Ihrer derzeitigen Radiologin, aber eine Fehldiagnose kann immer passieren.
Gerade in kritischen Fällen, wie etwa vor Operationen, kann es sinnvoll sein eine zweite Meinung einzuholen. In der Regel sind Ärzte es gewohnt, mit Kolleginnen zusammenzuarbeiten um eine höhere Zuverlässigkeit in der Befundung zu erreichen.
Gerade bei spezialisierten Untersuchungen ziehen die Radiologinnen und Radiologen im ARISTRA-Netzwerk häufig Spezialistinnen für das Thema hinzu.
Wie oft liegt ein Radiologe falsch?
Die Bestimmung der Fehlerquote in der radiologischen Befundung ist eine Herausforderung. In einem Artikel aus dem Jahr 2013 im American Journal of Roentgenology gaben die Autoren eine Echtzeit-Fehlerquote von 3-4 % und eine retrospektive Fehlerquote von bis zu 30 %* an.
Im Tagesgeschäft kann es unter Umständen schwierig sein, eine genaue Diagnose zu stellen. Gerade für Patientinnen der gesetzlichen Krankenkassen haben die Radiologinnen und Radiologen vor Ort oft nur wenig Zeit um die Bilder zu befunden. In dieser Situation kann es sinnvoll sein, eine radiologische Zweitmeinung einzuholen.
*Source: Cognitive and system factors contributing to diagnostic errors in radiology; Cindy S Lee, Paul G Nagy, Sallie J Weaver, David E Newman-Toker; DOI: 10.2214/AJR.12.10375
Welche Unterlagen soll ich zur MRT-Untersuchung mitbringen?
Zunächst benötigen wir Ihre Krankenkarte bzw. elektronische Gesundheitskarte (eGK), dies gilt nicht für Selbstzahler, und Ihren Überweisungsschein (sofern vorliegend). Eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente ebenso wie aktuelle Blutwerte sind bei manchen Patienten sinnvoll. Sollten Sie ein Implantat tragen, bringen Sie darüber hinaus bitte Ihren Implantatpass mit.
Wie soll ich mich nach einer MRT-Untersuchung verhalten?
Nach einer MRT-Untersuchung müssen Sie keine besonderen Verhaltensweisen befolgen. Sofern Sie ein Kontrastmittel bekommen haben, sollten Sie reichlich Wasser trinken. Auf diese Weise unterstützen Sie die Nieren beim Ausscheiden des Wirkstoffes. Falls Sie ein Beruhigungsmittel bekommen haben, dürfen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, sondern sollten sich sicher nach Hause bringen lassen.
Was soll ich tun, wenn ich nach der MRT-Untersuchung Beschwerden habe?
- Beobachten: Notieren Sie Art und Dauer der Beschwerden.
- Informieren: Kontaktieren Sie uns und wir klären ab, welche Beschwerden vorliegen und ob eine weiterführende Behandlung notwendig ist.
- Bei schweren Symptomen: Wählen Sie bitte direkt den Notruf.
- Viel trinken: Trinken Sie ausreichend Wasser, besonders wenn ein Kontrastmittel verwendet wurde.
Häufige Beschwerden und Maßnahmen:
- Hautausschlag/Juckreiz: Informieren Sie Ihren Arzt, möglicherweise benötigen Sie ein Antihistaminikum.
- Übelkeit/Erbrechen: Trinken Sie viel Wasser und sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
- Schwindel/Benommenheit: Ruhen Sie sich aus, vermeiden Sie das Führen von Fahrzeugen.
Wie oft darf man eine MRT machen?
Eine MRT kann beliebig oft durchgeführt werden, da keinerlei schädliche Strahlung auf den Körper wirkt. Auch eine MRT mit Kontrastmittel kann häufig durchgeführt werden, da ein gesunder Mensch den Wirkstoff innerhalb weniger Stunden über die Nieren ausscheidet. Muss regelmäßig eine MRT mit Kontrastmittel durchgeführt werden, ist jedoch eine Untersuchung des Kreatininwertes sinnvoll. Dieser zeigt an, ob die Nieren richtig arbeiten und das Kontrastmittel schnell ausscheiden können.










